Mittwoch, 16. Februar 2011

Silverlight for WP7 - gratis E-Book

Wer sich für das Programmieren von Apps für Windows Phone 7 interessiert und noch den passenden Einstieg sucht oder sich einfach erst einmal einen Überblick verschaffen möchte, sollte sich dieses E-Book genauer ansehen: Silverlight for Windows Phone.

Der Autor Puja Pramudya erklärt auf insgesamt 157 Seiten die ersten Schritte der App-Programmierung mit Silverlight, erklärt dessen Verwendung und führt den Leser schlussendlich dahin, selbst eine eigene kleine Umrechnungs-App zu programmieren. Das E-Book versteht sich als Einstiegshilfe, nicht als umfassendes Nachschlagewerk:
"Of course, it would be naive to consider that this e-book covers the topic about Windows Phone entirely, but it can undoubtedly give you a good basic to learn."
Das E-Book kann man sich völlig kostenlos im PDF-Format herunterladen, Englishkenntnisse sind jedoch Voraussetzung. Außerdem sind Grundkenntnisse in der Programmierung von Vorteil.

Win Phone 7 und Kincet

Gestern berichtete ich davon, dass im Laufe des Jahres 2011 die Verknüpfung von Windows Phone 7 und XBox weiter ausgebaut werden soll. Zukünftig wird es so möglich, mit einem Windows Phone 7 die Bewegungssteuerung Kinect der XBox360 zu beeinflussen. Wie das ganze aussehen kann, zeigt nun ein Video, in dem ein Spieler mit Kincent Bälle fangen muss. Die Bälle werden Anfangs von einer Freundin gesteuert, am Ende sogar von zwei Freundinnen gleichzeitig. Beide beeinflussen den Flug durch ihre Windows Phone 7 Handys und wirken so aktiv auf das Spiel ein. Das Konzept sieht danach aus, als ob man damit auf Partys sehr viel Spaß haben kann. Lassen wir uns überraschen, was die Zukunft bringt. Schaut euch die ersten Bilder aber doch einfach selbst an:


Dienstag, 15. Februar 2011

Neues zum Update - Teil 2

Wie vor ein paar Tagen angekündigt, wurde gestern die Keynote Steve Ballmers, des CEO von Microsoft, live vom MWC übertragen. Offiziell sollte dort natürlich nähres zum bereits sehnsüchtig erwarteten Update und zum weiteren Verlauf von Windows Phone 7 bekannt gegeben werden.

Das erste Update soll nun wohl wirklich Anfang März erscheinen. Gerüchte munkeln ja bereits vom 8. März, vielleicht ist dieses Datum oder zumindest der ungefähre Zeitraum nun endgültig fix. Vertröstet wurden Nutzer des Betriebssystem ja nun schon einmalige Male. Zuletzt wurde der 7. Februar als Erscheinungsdatum gehandelt. Laut mehreren Meldungen war das Update kurz zuvor schon fest in den Startlöchern. Allerdings wurde aufgrund kleinerer Probleme der Zeitputkt doch noch einmal nach hinten verschoben.
Dieses erste Update soll endlich Copy&Paste in das Betriebssystem einbauen, die Perfomance bzw. das Öffnen von Apps beschleunigen und wohl auch eigene Lieder als Klingeltöne nutzbar machen.

Im gesamten Jahr 2011 soll es dann noch einige andere Updates geben. So soll beispielsweise noch bis Jahresende Multitasking in Windows Phone 7 integriert werden. Durch längeres Drücken der Zurücktaste wird man in eine Übersicht gelangen, welche Programme aktuell auf dem Handy geöffnet sind und bequem zwischen ihnen hin und her switchen können. Wie das ganze dann aussehen könnte, kann man hier sehen:


Ein weiteres Highlight des Jahres 2011 soll das Upgrade auf den Internet Explorer 9 sein, der HTML5 unterstützen wird. Die technische Grundlage soll dabei die der Desktopversion sein, so dass für Programmierer zukünftig das mühselige programmieren reiner Mobile-Versionen entfallen soll. Flash wird man auch hier wohl vergeben suchen, jedoch scheint Microsoft nicht abgeneigt, das Feature irgendwann nachzurüsten. Auch hier gibt es kleines Video:


Zwei weitere Meileinsteine werden uns 2011 erwarten. So wird man zukünftig auch Office-Dokumente in der "Cloud", sprich Skydrive, speichern und somit von überall darauf zugreifen oder mit anderen teilen können. Auch im Bereich XBox-Verknüpfung soll sich etwas tun. So soll sich die Bewegungssteuerung Kinect wohl irgendwann auch durch ein Win Phone 7 Handy beeinflussen lassen. Zusätzlich soll Twitter in den Kontakte-Hub integriert werden. Dadurch wird Twitter zukünftig wohl ebenso konfortbale über die Kontaktliste nutzbar sein, wie es aktuell bereits bei Facebook der Fall ist.

Montag, 14. Februar 2011

Test: HTC Mozart - Teil 1

 
Das HTC Mozart befindet sich nun seit Mitte November 2010 in meinem Besitz. Ausreichend Zeit also, sich ein umfassendes Bild zu machen und das Gerät ausgiebig zu testen und sich eine Meinung zu bilden.
Um die Blogeinträge nicht ellenlang werden zu lassen, werde ich nach und nach auf verschiedene Aspekte eingehen. An den Start gehen heute das Unboxing, die technischen Daten, die Haptik, das Display und die Bedienung, sowie die Menüführung und die Kamera.









 1. Unboxing:

Die kleine weiße Schachtel kommt schlicht und kompakt daher. Zum Inhalt gehören:

- HTC Mozart
- Datenkabel
- Netzstecker mit USB-Anschluss. Das Datenkabel wird dadurch zum Ladekabel
- Stereokopfhörer mit Befestigungsclip und Fernbedienung
- MinCD mit dem vollständigen Handbuch
- mehrere kleine Heftchen mit Garantiehinweisen und anderen rechtlichen Daten

Was mir besonders poitiv auffällt, ist ein kleiner Hinweis auf der linken Seitenlasche. Dort wird kurz erklärt, dass das Gerät im Betrieb immer mit dem Internet verbunden ist und automatische Datenabgleiche mit dem Internet vornimmt. Es wird dem Nutzer eine Datenoption/Datenflat nahe gelegt und zusätzlich darauf hingewiesen, dass diese ggf. im Ausland nicht greift. Ein Pluspunkt meinerseits, da viele Kunden sich noch nicht darüber im Klaren sind, was es bedeutet, ein solches Gerät zu nutzen und die Überraschung dann gern mit der nächsten, deutlich höheren, Rechnung erfolgt.

2. Technische Daten:

Auch das Innere des Mozarts kann sich sehen lassen:

- 1 GHz-Prozessor von Qualcomm
- 512 MB ROM
- 576 MB RAM
- 8 Megapixel Kamera mit Xenon-Blitz und 720p HD-Videoaufnahme
- integriertes GPS
- GSM/GPRS/EDGE/HSPA
- Bluettoth
- Wi-fi
- MikroUSB
- 3,5 mm Stereo-Audiobuchse

Abmessungen: 119 x 60,2 x 11,9 mm
Gewicht: 130 g

3. Haptik:

Das Gerät kommt schlank und mit angenehmen Gewicht daher. Man merkt gleich, dass man kein Billig-Plastik-Handy in der Hand hat. Das gesamte Mozart besteht aus Aluminium, welches teilweis leicht gummiert ist, und einer Glasfront. Dadurch wechseln sich "kühle" und "warme" Stellen ab und die Rückseite ist nicht so rutschig-glatt, wie es bei Metall gern der Fall ist. Das gesamte Gerät ist schön schlank und an den Ecken abgerundet. Das macht es zu einem wahren Handschmeichler und ist dadurch selbst für zarten (Frauen)Hände geeignet. Anders als beispielsweise beim Iphone 4 stört man sich nicht an Kanten oder Ecken, die das Handling doch auf längere Sicht unangenehm machen. Durch die abgerundete Form ist die Ergonomie des Gerätes ansprechend. Auch bei der Bedienung mit einer Hand hat man nicht das Gefühl, dass einem das Gerät schnell aus der Hand gleitet.

4. Display und Bedienung:

Das Display zieht sich über die gesamte Front des Mozarts. Am unteren Ende geht das Glas fließend in das Gehäuse über, am oberen Rand ist der Lautsprecher eingelassen. Unter dem eigentlichen Display befinden sich die 3 Windows Phone 7 typischen Navigationsbutton: Auf der linken Seite ein Pfeil für Zurück, das Windows-Symbol in der Mitte und die Lupe auf der rechten Seite, die zur Suchmaschine Bing führt. Diese 3 Button sind ebenfalls berührungsempfindlich und unter der Glasabdeckung. Ein großer Pluspunkt im Gegensatz zum LG E900, bei dem diese als normale Tasten mit Druckpunkt verbaut sind Dadurch wirkt das LG in der Bedienung seltsam "unterbrochen". Beim Mozart fügen sich die Navigationsbutton durch die Touschempfindlichkeit nahtlos in das restliche Bedienkonzept ein. Durch eine leichte Vibration beim Betätitgen der Navigationsbutton erhält man immer eine Rückmeldung. Alle 3 Button reagieren sehr sensible auf Berührung.

Auch die Menünavigation reagiert leicht und fliesend. Man wischt nicht nur sinnbildlich über den Touchscreen, sondern tatsächlich. Durch leichte Fingerbewegung gleitet man förmlich durch die Menüs oder scrollt hinauf und hinunter. Ruckler gibt es keine, ebensowenig Verzerrungen oder ähnliches. In meinen Augen ist die Reaktion des Touchscreens mit der des Iphone 4 locker vergleichbar, fast sogar besser.

5. Das Menü

Positiv fällt sofort auf, wie wenig Schnick Schnack im Menü verarbeitet wurden. Im Homescreen findet man die Windows Phone 7 typischen Live-Kacheln, die man nach Herzenslust anordnen kann. Die wichtigsten, wie die Anrufliste, SMS, die verschiedenen Email-Programme und der Marketplace, besitzen die Live-Tile-Funktion. Das heißt, sie zeigen jede neue SMS, jeden verpassten Anruf, jede neue Email oder auch jedes Update im Marketplace an. Auch hier wurde unnötiger Schnick Schnack weg gelassen und eine simple große Zahl verwendet, die gleichzeitig die Anzahl der Änderungen anzeigt.
Wischt man einmal nach rechts, kommt man quasi in das Hauptmenü. Auch hier wurde alles klar und übersichtlich gehalten. Die einzelnen Menüpunkte, wie auch jede App, wird in einer Liste angezeigt, auf der man einfach bis zum gewünschten Punkt nach und unten und oben scrollen kann. Natürlich finden sich hier auch klassische Menüpunkte wie die Einstellungen oder die Kamera. Zusätzlich auch jeder Menüteil, den man bereits als Kachel auf dem Homescreen hat um ihn nochmals annavigieren zu können.

Je mehr Apps man runterlädt, desto länger wird die Liste. Das führt unausweichlich dazu, dass man teiweise sehr lange scrollen muss um an den gewünschten Menüpunkt oder App zu gelangen. Leider kann man die einzelnen Punkte der Liste nicht nach Belieben anordnen, so dass sie automatisch nach dem Alaphabet geordnet werden. Das ist Schade, ich hoffe, in einem der geplanten Updates wird die Sortierfunktion implementiert. Viele Dinge, die man nicht so häufig benötigt, könnte man so zugunsten wichtigerer nach untern verschieben.

6. Die Kamera

Im HTC Mozart arbeitet eine 8 Megapixel-Kamera. Bilder mit ihr werden gut, aber nicht überragend. Eine Digitalkamera ersetzt das Mozart in meinen Augen nicht, aber die Bilder können sich dennoch sehen lassen. Für bessere Schnappschüsse reicht es allemal. Als Test habe ich einmal ein Photo in der höchsten Auflösung in einem gut ausgeleuchteten Handygeschäft gemacht:


Das Gerät besitzt einen LED-Blitz, dieser benötigt bei nicht so guten Lichtverhältnissen teilweise recht lange oder blitzt quasi zweimal. Das birgt die Gefahr, dass man denkt, das Gerät hätte das Bild bereits vollständig aufgenommen, bewegt es also - und es blitzt nochmal. Natürlich ist das Bild so dann nicht zu gebrauchen. Auch fällt es schwer, die Arme lang genug ruhig zu halten, bis beide Blitze ausgelöst wurden.
Ohne Blitz arbeitet die Kamera schnell und Präzise. Auch wenn man am Anfang den Druckpunkt des Kameraauslösers erst verinnerlichen muss. Ich dachte Anfangs, das Gerät sei defekt, bis mir auffiel, dass das HTC nach dem ersten Druckpunkt noch einen weiteren aufwies, den man erst betätigen musste, bevor es auslöst. Man drückt also quasi zweimal, bevor das Bild wirklich im Kasten ist.

So, das war Teil 1 meines Testberichtes. Weitere folgen ;)

Samstag, 12. Februar 2011

Dell Venue Pro

Neben Asus und neuerdings auch Nokia, möchte Dell ebenfalls ein Modell mit Windows Phone 7 auf den Markt bringen. Ursprünglich war das Dell Venue Pro nur für den europäischen Markt gedacht. Mittlerweile hat Dell jedoch auch den Verkauf in Deutschland fest zugesagt.

Das Dell Venue Pro wird dann das zweite Smartphone mit vollständiger Qwertz-Tastatur neben dem HTC 7 Pro sein, mit der Ausnahme, dass die Tastatur nach unten ausziehbar sein wird. Bisher ist bekannt, dass das Venue Pro über einen 4,1 Zoll großen Touchscreen, eine 5 Megapixel Kamera und einem 1GHz-Prozessor verfügen wird. WLAN und HSDPA sorgen für rasche Datenübertragung und GPS für schnelle Navigation.

Wann das Smartphone in Deutschland erhältlich sein wird ist noch unklar. Vermutlich wird Dell jedoch ein Expemplar auf der CEBIT präsentieren.


Neue Infos zum Update

Seit einigen Monaten warten die Nutzer von Windows Phone 7 aud das angekündigte erste System-Update, welches unter anderen das heiß ersehnte Copy&Paste implementieren soll. Den letzten Meldungen zufolgen, sollte das Update noch im Februar kommen. Jetzt wird vom 8. März gemunkelt.

Auf dem offiziellen deutschen Facebook-Profil von Win Phone 7 wurde nun gemeldet, dass alle Neuigkeiten zum Update von Steve Ballmer auf dem MWC bekannt gegeben würden. Der Mobile World Congress findet vom 14. bis 17. Februar statt.

Auf der offiziellen Homepage mobileworldlive, dem Videoportal des MWC, wird der Vortrag Ballmers am Montag den 14.02.2011 ab 16:00 CET live übertragen.

Quelle: http://www.facebook.com/WindowsPhoneDE/posts/188552624498737#!/WindowsPhoneDE/posts/188552624498737


Nokia + Microsoft = ?

Gestern wurde die Zusammenarbeit des Handyriesen Nokia und des Betriebssystemherstellers Microsoft offiziell bekannt gegeben. Keinen Tag danach tauchen bereits erste Konzepte zukünftiger Nokia-Handys mit dem Betriebssystem Windows Phone 7 auf. 
Zwar handelt es sich dabei um ein Modell in verschiedenen Farben, welches so zwar nie in den Handel kommen wird, aber der erste Ausblick ist durchaus vielversprechend. Das gezeigte Modell weist eine starke Ähnlichkeit mit dem bereits erhältlichen Nokia C7 auf. Genaueres könnt ihr auf der Homepage www.engadget.com erfahren.

Quelle: http://www.engadget.com/2011/02/11/exclusive-nokias-windows-phone-7-concept-revealed/